Die Patientenverfügung

Mit der Patientenverfügung treffen Sie Vorsorge für den Fall, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, über Ihre medizinische Behandlung zu entscheiden. Lassen Sie sich dabei von einem Arzt beraten. Sie haben es dann einfacher, Ihren Willen klar und überzeugend zu vermitteln.

Mit einer Patientenverfügung können Sie,

  • Ihren Willen zum Abbruch einer Behandlung in einer näher bestimmten Situation bekunden,
  •  Ihren Wunsch nach Fortführung einer Behandlung oder medizinischen Maximalversorgung dokumentieren,
  • bestimmte Maßnahmen wie Organtransplantation oder künstliche Ernährung ablehen

 

Eine Patientenverfügung heißt zwar auch Patiententestament. Doch Vorsicht: Sie richtet sich immer nur an den Arzt und bezieht sich auf die medizinische Behandlung. Sie kann deshalb nicht dazu genutzt werden, um gleichzeitig einen generellen letzten Willen zu äußern oder über die konkrete Behandlung hinausgehende Vollmachten oder Anweisungen in persönlichen und vermögensrechtlichen Angelegenheiten zu erteilen.

Etliche Verbände und Institutionen bieten kostenlos Formulare für Patientenverfügungen an. Die vorformulierten allgemeinen Inhalte müssen Sie dann nur noch um Ihre eigenen konkreten Angaben ergänzen.

Die Broschüre "Patientenverfügung" des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz finden Sie hier zum download:

 

 

Hinweis: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche und fachkundige Beratung nicht ersetzen.