Vermögen erhalten

Sie haben gezielt ein finanzielles Polster für Ihren Ruhestand aufgebaut und nicht allein auf die gesetzliche Rentenabsicherung vertraut? Dies war eine weitsichtige Planung.

Wo drohen Vermögensverluste?

Sie verfügen über ausreichende Spielräume, um den gewohnten Lebensstandard beizubehalten und sich den einen oder anderen Wunsch erfüllen zu können? Es ist ein beruhigendes Gefühl, aus dem aktiven Erwerbsleben wirtschaftlich gut vorbereitet auszuscheiden und sorgenfrei einen neuen Lebensabschnitt beginnen zu können.

In den nächsten Jahren kommt es darauf an, das aufgebaute Vermögen zu erhalten und abzusichern. Das heißt, die Prioritäten der Geldanlage ändern sich. Der Vermögensaufbau, der noch vor 10 oder 20 Jahren wichtig war, tritt in den Hintergrund. Jetzt gilt es aufzupassen, damit Ihre finanziellen Reserven nicht durch falsche Entscheidungen dahinschmelzen.

Vermögenssicherung bedeutet nicht, im Ruhestand zu knausern. Vielmehr geht es darum, durch eine entsprechende Anlagestrategie zu verhindern, dass Ihr Kapital gleichsam ohne Ihr Zutun im Lauf der Zeit schrumpft.

Sicher anlegen

Vergessen Sie bitte nie den untrennbaren Zusammenhang von Rendite und Risiko. Auch die bestehende Einlagensicherung, die vom jeweiligen Anbieter und vom gewählten Anlageprodukt abhängig ist, sollte bei der Anlageentscheidung berücksichtigt werden. Die Raiffeisenbank Holzkirchen-Otterfing eG ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) angeschlossen; auch andere deutsche Kreditinstitute verfügen über eine freiwillige Einlagensicherung. Insbesondere bei ausländischen Anbietern sollte genau geprüft werden, ob für Einlagen bei diesen Instituten das gleiche Niveau der Einlagensicherung gewährt wird wie es in Deutschland üblich ist.

Freibetrag prüfen

Falls Sie Ihren Freibetrag auf mehrere Banken, Fondsgesellschaften oder Bausparkassen verteilt haben, sollten Sie in regelmäßigen Abständen prüfen, ob die Höhe der von Ihnen erteilten Freistellungsaufträge noch den tatsächlich zu erwartenden Erträgen entspricht. Ansonsten ändern Sie die Höhe des Auftrags oder stornieren Sie ihn. Die meisten Bankkunden denken erst am Jahresende an Ihre Freistellungsaufträge - dann nämlich, wenn die nächsten Zinszahlungen anstehen. Warten Sie nicht bis zur letzten Minute, schauen Sie rechtzeitig in Ihren Unterlagen nach, wem und in welcher Höhe Sie Freistellungsaufträge erteilt haben.