Vertreterversammlung 2017

Die Raiffeisenbank erreichte mit einem Bilanzgewinn von 450.623,20 Euro auch im Geschäftsjahr 2016 wieder ein gutes Ergebnis. So lag der Wert des betreuten Kundenvolumens mit 698 Mio. Euro um 4,5% über dem Vorjahreswert. Einen wesentlichen Bestandteil daran hat das Kreditgeschäft, das sich weiterhin sehr erfreulich entwickelte und mit einer Steigerung von 5,8% ggü. dem Vorjahr erneut unterstreicht, dass die Raiffeisenbank Holzkirchen Otterfing eG ein starker Finanzierungspartner in der Region ist. „Ein Zeichen dafür, dass sich unsere nachhaltig und langfristig ausgerichtete Geschäftsstrategie weiterhin bewährt“, so Konrad Buckel.

Das herausfordernde Marktumfeld ist nach wie vor durch die weiter anhaltende Niedrigzinsphase geprägt. Zusammenfassend ist die Raiffeisenbank Holzkirchen-Otterfing eG trotz des leichten Rückgangs der Kundeneinlagen um 1,5% zufrieden mit den Ergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Den Mitgliedern und Kunden ist es möglich, selbst zu bestimmen, für welchen Zweck ihr angelegtes Geld in der Region wirken soll. Das bedeutet für die Kunden, dass sie sich dafür entscheiden können, ob ein ökologischer Zweck (Umwelt), ein sozial-ethischer Zweck (Mensch) oder ein ökonomischer Zweck (regionale Wirtschaft) unterstützt werden soll. Zu diesem regionalen Wirtschaftskreislauf, den die Raiffeisenbank als tief verwurzeltes Kreditinstitut vor Ort schon immer unterstützt, kommt noch der Faktor Nachhaltigkeit hinzu. „Aktuell haben unsere Kunden bereits schon über 4 Mio. Euro in nachhaltigen Fonds angelegt“, so Konrad Buckel.

Herr Buckel erläutert, welchen wichtigen Stellenwert die Unternehmensstrategie hat, was das konkret für die Raiffeisenbank bedeutet und welche Maßnahmen die Bank zur nachhaltigen Sicherung der Eigenständigkeit bereits seit mehreren Jahren ergriffen hat. Besonders liegt ihm das Modell „Einfache Bank“ am Herzen. Hierbei liegt der Fokus auf einer leicht verständlichen Strategie, die konsequent auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet ist. Verständliche Produkte tragen dazu bei, die Prozesse schlank zu halten und damit die Effizienz in den Abläufen zu erhöhen. Die Geschäftsleitung ist sich sicher, so die Herausforderungen der kommenden Jahre gut zu meistern und blickt gemeinsam mit ihren motivierten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in eine positive Zukunft.

Wie bereits in den Vorjahren dürfen sich die Mitglieder wieder über eine Dividende in Höhe von 6 % freuen. Konrad Buckel kündigt jedoch an, dass in den kommenden Geschäftsjahren eine Dividendenzahlung in dieser Größenordnung aufgrund der niedigzinsbedingten Rahmenbedingungen geringer ausfallen wird.

Auch Aufsichtsratsvorsitzender Anton Kaffl und sein Aufsichtsratskollege Attila Kárpáty gingen in ihren Reden ebenfalls auf das erfolgreiche Geschäftsjahr ein und betonten die solide und umsichtige Geschäftspolitik. Sie bedankten sich bei Vorstand, Aufsichtsratskollegen und Mitarbeitern für das gute Miteinander und das daraus resultierende gute Ergebnis.

Nachdem Vorstand und Aufsichtsrat entlastet waren, standen als weiterer Tagesordnungspunkt die Wahlen im Aufsichtsrat auf der Agenda. Die turnusgemäß ausscheidenden Mitglieder, Attila Kárpáty und Josef Sappl, stellten sich erneut zur Wahl und sie bekamen das Vertrauen von der Vertreterversammlung für die nächsten drei Jahre ausgesprochen.